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Praxisleitfaden zu Aminosäuredüngern: Kleinmolekulare Nährstoffe für kräftiges Wachstum und hohe Qualität

I. Die „kleinmolekulare Expressverbindung“ der Pflanzen: Warum werden Aminosäuredünger zum neuen Anbautrend?

Im Gegensatz zu herkömmlichen Düngemitteln, die zunächst durch Bodenmikroorganismen umgewandelt werden müssen, bevor sie von Pflanzen aufgenommen werden können, liegen Aminosäuredünger in kleinmolekularer Form vor und können direkt von Pflanzenzellen aufgenommen und verwertet werden. Dadurch ermöglichen sie eine sofortige, präzise Nährstoffversorgung, die ideal zu modernen, effizienten und umweltfreundlichen Anbausystemen passt.


Vereinfacht gesagt wirken Aminosäuredünger wie eine „vorgekaute Nährstoffessenz“ für Pflanzen. Die Pflanzen müssen keine zusätzliche Energie für die Umwandlung aufwenden, sondern können die für das Wachstum benötigten Schlüsselstoffe unmittelbar nutzen. Diese Übereinstimmung mit den physiologischen Aufnahmeprozessen der Pflanzen ist ein zentraler Grund für die wachsende Beliebtheit von Aminosäuredüngern bei Landwirten in den letzten Jahren.


II. Grundwissen: Was sind Aminosäuren?

Aminosäuren sind kleinmolekulare organische Verbindungen, die sowohl eine Aminogruppe (–NH₂) als auch eine Carboxylgruppe (–COOH) enthalten. Sie sind die grundlegenden Bausteine von Proteinen – den zentralen Substanzen des Lebens – und zugleich unverzichtbare aktive Bestandteile des pflanzlichen Stoffwechsels.


Für Pflanzen ergeben sich daraus drei wesentliche Vorteile:


  • Sehr hohe Wasserlöslichkeit:


    Durch polare funktionelle Gruppen lösen sich Aminosäuren leicht in Wasser und können sowohl bei Bodenapplikation als auch bei Blattdüngung rasch zu Wurzeln oder Blattoberflächen diffundieren.


  • Hohe biologische Aktivität:


    Als Ausgangsstoffe für Enzyme, Hormone, Chlorophyll und andere Schlüsselsubstanzen sind sie direkt an Photosynthese, Atmung und weiteren zentralen physiologischen Prozessen beteiligt.


  • Sehr geringe Molekülgröße:


    Mit einer durchschnittlichen Molekülmasse von nur 100–200 Dalton (im Vergleich zu Proteinen mit mehreren zehntausend bis Millionen Dalton) können Aminosäuren direkt durch die Mikroporen der Zellwand aufgenommen werden – ohne vorherige Spaltung.


III. Zwei zentrale Klassifizierungen von Aminosäuren: Präzise Anpassung an den Pflanzenbedarf

(1) Einteilung nach der Synthesefähigkeit der Pflanze


Essenzielle Aminosäuren


Pflanzen verfügen nicht über die notwendigen Enzymsysteme zur Eigenproduktion dieser Aminosäuren und sind daher auf eine externe Zufuhr angewiesen.


  • Typische Vertreter:


    Lysin, Tryptophan, Phenylalanin, Isoleucin, Leucin, Methionin, Valin, Threonin


  • Zentrale Bedeutung:


    Diese Aminosäuren wirken wie „essenzielle Nährstoffe“ für das Pflanzenwachstum. Sie sind direkt an der Proteinsynthese und Hormonregulation beteiligt. Ein Mangel führt häufig zu verlangsamtem Wachstum, geringerer Stressresistenz sowie zu Einbußen bei Ertrag und Qualität.


Nicht-essenzielle Aminosäuren


Pflanzen können diese Aminosäuren grundsätzlich selbst synthetisieren. Unter Stressbedingungen (Trockenheit, Kälte, Schädlings- oder Krankheitsbefall) oder in Phasen schnellen Wachstums (Keimlings-, Blüh- oder Fruchtphase) reicht die Eigenproduktion jedoch oft nicht aus.


  • Typische Vertreter:


    Glycin, Glutaminsäure, Alanin, Asparaginsäure, Arginin, Prolin


  • Zentrale Bedeutung:


    Sie dienen als Nährstoffreserve und Stoffwechselzwischenprodukte, reagieren schnell auf den Bedarf der Pflanze und helfen, Wachstumsstress abzufedern.


(2) Funktionelle Einteilung: Gezielte Lösung pflanzlicher Wachstumsprobleme


Neben der Synthesefähigkeit lassen sich Aminosäuren funktionell in drei Gruppen einteilen, die jeweils unterschiedliche agronomische Herausforderungen adressieren.


1. Stressresistente Aminosäuren: Schutz unter ungünstigen Umweltbedingungen


  • Typische Vertreter:


    Prolin, Lysin, Cystein


  • Wirkmechanismen:


    • Prolin: Reguliert den osmotischen Druck in Zellen, reduziert Wasserverluste bei Trockenheit oder Salzstress und stabilisiert Zellmembranen, wodurch Frostschäden verringert werden.


    • Lysin: Verdickt Zellwände, erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge und verbessert die Wasserspeicherfähigkeit der Zellen bei Hitze- und Trockenstress.


    • Cystein: Bestandteil des antioxidativen Systems der Pflanze; neutralisiert freie Radikale unter Stressbedingungen, reduziert oxidative Schäden und verzögert die Alterung der Pflanze.


2. Wachstumsfördernde Aminosäuren: Die „natürlichen Beschleuniger“ des Pflanzenwachstums


  • Typische Vertreter:


    Arginin, Tryptophan, Methionin


  • Wirkmechanismen:


    • Arginin: Vorstufe pflanzlicher Wachstumshormone (z. B. Cytokinine); fördert Zellteilung und -streckung in den Wurzeln, verbessert die Nährstoffaufnahme, reguliert die Spaltöffnungen und steigert die Photosyntheseeffizienz.


    • Tryptophan: Direkte Vorstufe von Indol-3-Essigsäure (IAA); stimuliert das Längenwachstum von Spross und Blatt, fördert die Blütenknospenbildung und Fruchtentwicklung und reduziert Blüten- und Fruchtfall.


    • Methionin: Beteiligt an der Ethylensynthese; steuert den Reifeprozess der Früchte und fördert die Synthese von Proteinen und Nukleinsäuren.


3. Qualitätsfördernde Aminosäuren: Natürliche „Qualitätsverstärker“


  • Typische Vertreter:


    Glycin, Phenylalanin, Valin


  • Wirkmechanismen:


    • Glycin: Fördert die Chlorophyllbildung und steigert die Photosyntheseleistung, wodurch mehr Zucker und organische Substanz in den Früchten eingelagert werden; verbessert zudem Saftigkeit und Knackigkeit.


    • Phenylalanin: Ausgangsstoff für Anthocyane und Flavonoide; intensiviert die Fruchtfarbe und unterstützt die Bildung aromatischer Verbindungen.


    • Valin: Fördert die Proteinakkumulation, verbessert die Fruchtfüllung, reduziert Missbildungen und Fruchtrisse und erhöht den marktfähigen Ertrag.

IV. Zentrale Wirkungen: Wie Aminosäuren den Pflanzenwachstumzyklus ganzheitlich unterstützen

(1) Grundlegende Nährstofffunktionen: Das „materielle Fundament“ des Wachstums

  1. Zellaufbau und -reparatur:


    Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine und bilden die strukturelle Grundlage pflanzlicher Zellen – sowohl bei der Neubildung von Zellen in den Wurzelmeristemen als auch bei der Entwicklung von Blättern und Früchten. Gleichzeitig unterstützen sie die Reparatur geschädigter Gewebe, z. B. nach Pflanzenschutz- oder Düngerschäden.


  2. Effiziente Stickstoffversorgung:


    Im Gegensatz zu herkömmlichen Stickstoffdüngern (z. B. Harnstoff), die erst in Ammonium- oder Nitratstickstoff umgewandelt werden müssen, kann der organische Stickstoff in Aminosäuren direkt aufgenommen werden. Die Stickstoffversorgung ist dadurch milder, reduziert Versalzung, verringert Stickstoffverluste und verbessert die Nährstoffeffizienz.


(2) Spezifische Funktionen: Präzise Lösung zentraler Wachstumsprobleme


  • Stressschutz:


    Unter ungünstigen Umweltbedingungen reichern sich stressresistente Aminosäuren rasch an. Durch Osmoregulation, Membranstabilisierung und die Beseitigung freier Radikale helfen sie Pflanzen, Trockenheit, Kälte, Salzstress sowie Krankheits- und Schädlingsdruck zu überstehen.


  • Wachstumsbeschleunigung:


    Wachstumsfördernde Aminosäuren regulieren den Hormonhaushalt, fördern ein starkes Wurzelwachstum, kräftige Triebe und Blätter, verkürzen die Anwachsphase nach der Pflanzung und beschleunigen Blütenbildung und Fruchtvergrößerung.


  • Qualitätssteigerung:


    Qualitätsfördernde Aminosäuren lenken gezielt die Einlagerung von Zucker, Farbstoffen, Aromastoffen und Proteinen. Dies führt zu süßeren, farbintensiveren, schmackhafteren Früchten mit höherem Gewicht, besserer Festigkeit und längerer Haltbarkeit.


(3) Synergieeffekte: Wenn 1 + 1 > 2


Einzelne Aminosäuren haben begrenzte Wirkungen. Werden jedoch alle 18 Aminosäuren in ausgewogenen Verhältnissen kombiniert, entstehen ausgeprägte Synergieeffekte:


  • Essenzielle und nicht-essenzielle Aminosäuren ergänzen sich


  • Stress-, Wachstums- und Qualitätsaminosäuren wirken gemeinsam verstärkend


So lassen sich Grundversorgung, Stressresistenz, Wachstum und Qualität gleichzeitig optimieren – deutlich wirksamer als mit Einzelsubstanzen.


V. Produktionsmethoden: Drei gängige Herstellungsverfahren für Aminosäuredünger

Verfahren

Grundprinzip

Vorteile

Nachteile

Typische Einsatzbereiche

Säurehydrolyse

Spaltung tierischer oder pflanzlicher Proteine (z. B. Haare, Lederreste, Ölkuchen) mit starken Säuren bei hoher Temperatur und hohem Druck

Niedrige Kosten, bewährte industrielle Technik

Zerstörung empfindlicher Aminosäuren (z. B. Tryptophan, Cystein), hoher Salzgehalt

Kostengünstige Düngung von Feldkulturen wie Weizen, Mais, Reis

Fermentation

Umwandlung von Kohlenhydraten in Aminosäuren durch Mikroorganismen

Hohe Reinheit, vollständiger Erhalt aktiver Aminosäuren, salzfrei, umweltfreundlich

Langer Produktionszyklus, hohe Kosten

Gemüse-, Obst- und Zierpflanzenbau

Enzymatische Hydrolyse

Selektive Proteinhydrolyse durch Enzyme unter milden Bedingungen

Maximale Erhaltung der Aminosäureaktivität, sehr niedriger Salzgehalt

Hohe Enzymkosten, hoher technischer Anspruch

Bio-, Premium- und Qualitätskulturen

VI. Die richtige Auswahl des Düngers: Nur richtig ausgewählt und angewendet ist er wirklich wirksam

(1) Auswahl nach Darreichungsform: Praktikabilität und Bedarf in Einklang bringen


Nach der Darreichungsform lassen sich Aminosäuredünger hauptsächlich in Flüssigprodukte und Pulverprodukte unterteilen.


  • Flüssige Aminosäuredünger


    liegen in gelöster Form vor, enthalten einen hohen Anteil freier Aminosäuren, lösen sich sehr schnell und benötigen kein zusätzliches Rühren. Sie eignen sich besonders für Blattdüngung, Tropfbewässerung und Fertigation. Aufgrund ihrer schnellen Aufnahme durch die Pflanzen sind sie ideal für Situationen, in denen Nährstoffe rasch ergänzt oder Stresssymptome kurzfristig gemildert werden sollen.


  • Pulverförmige Aminosäuredünger


    sind trocken, lager- und transportfreundlich sowie weniger anfällig für Qualitätsverluste. Vor der Anwendung müssen sie in Wasser aufgelöst werden. Sie eignen sich besonders für großflächige Anwendungen, Fertigation oder als Rohstoff für Mehrnährstoff- und Mischdünger.


(2) Auswahl nach Rohstoffherkunft


Die Herkunft der Rohstoffe bestimmt maßgeblich die Einsatzbereiche des Düngers.


  • Tierische Aminosäuredünger


    werden aus tierischen Knochen, Blut, Haaren oder Lederresten hergestellt. Sie sind reich an essenziellen Aminosäuren wie Lysin und Methionin sowie an Spurenelementen wie Calcium, Phosphor und Eisen. Aufgrund ihrer hohen Nährstoffdichte eignen sie sich besonders für die Nährstoffergänzung bei Ackerfrüchten.


  • Pflanzliche Aminosäuredünger


    werden aus pflanzlichen Rohstoffen wie Sojaschrot, Stroh oder Maiskeimen gewonnen. Ihr Aminosäureprofil ist näher am tatsächlichen Bedarf der Pflanzen, zudem enthalten sie organische Bestandteile wie Zellulose, die zur Verbesserung der Bodenstruktur und Bodenfruchtbarkeit beitragen. Sie sind besonders geeignet für Flächen mit sanierungsbedürftigen Böden.


  • Aminosäuredünger aus mikrobieller Fermentation


    enthalten neben Aminosäuren auch aktive Mikroorganismen und deren Metabolite. Sie können gleichzeitig Nährstoffe liefern und den Boden verbessern und sind besonders geeignet zur Sanierung von Dauerkulturböden mit Problemen wie Bodenverdichtung oder Nährstoffungleichgewicht, etwa im geschützten Anbau.


(3) Auswahl nach Anwendungsart: Anpassung an das jeweilige Anbausystem


Unterschiedliche Applikationsformen von Aminosäuredüngern passen zu unterschiedlichen Anbausystemen.


  • Blattdünger


    sind speziell für die Blattapplikation konzipiert. Aufgrund der geringen Molekülgröße können Aminosäuren die Kutikula schnell durchdringen und rasch aufgenommen werden. Sie wirken schnell und eignen sich besonders für Keimlings-, Blüh- und Fruchtphasen sowie für Stresssituationen (z. B. nach Frostschäden oder bei Trockenheit).


  • Wasserlösliche Dünger


    lösen sich vollständig rückstandsfrei in Wasser und sind ideal für Tropf-, Sprinkler- und Fertigationssysteme. Sie ermöglichen eine gleichmäßige Nährstoffverteilung, reduzieren Verluste und sind besonders geeignet für den modernen Gewächshaus- und Intensivanbau.


  • Granulierte Langzeitdünger


    kombinieren Aminosäuren mit Trägermaterialien mit kontrollierter Freisetzung. Nach der Einarbeitung in den Boden werden Nährstoffe langsam und kontinuierlich abgegeben, wodurch die Wirkungsdauer verlängert und die Anzahl der Düngergaben reduziert wird. Sie eignen sich besonders für mechanisierte Grund- oder Nachdüngung im großflächigen Ackerbau.


(4) Auswahl nach Zusatzkomponenten: Gezielte Problemlösung


Wenn gezielt bestimmte Probleme adressiert werden sollen, empfiehlt sich der Einsatz von Aminosäuredüngern mit zusätzlichen funktionellen Komponenten.


  • Typ mit Mengenelementen (Calcium, Magnesium):


    Durch die Kombination von Aminosäuren mit Calcium oder Magnesium können physiologische Störungen wie Fruchtbersten, Blütenendfäule oder Schalenverhärtung reduziert und die Stabilität der Zellwände verbessert werden.


  • Typ mit Spurenelementen (Kupfer, Eisen, Zink, Mangan):


    Die Ergänzung essenzieller Spurenelemente hilft, Mangelsymptome (z. B. Eisenchlorose oder Zinkmangel mit Kleinblättrigkeit) zu beheben und Photosynthese sowie Stressresistenz zu steigern.


  • Biostimulanzien-Typ (Alginat, Huminsäure):


    In Kombination mit Alginaten oder Huminsäuren wird die Aktivität der Bodenmikroorganismen gefördert, die Bodenstruktur verbessert und die Aufnahme sowie Verwertung von Aminosäuren weiter optimiert.


Anwendungsempfehlungen


  • Aminosäuredünger können mit organischen Düngern sowie Phosphat- und Kaliumdüngern kombiniert werden, um die Gesamtwirkung zu erhöhen.


  • Nicht gemeinsam mit alkalischen Pflanzenschutzmitteln (z. B. Bordeauxbrühe, Schwefelkalkbrühe) oder alkalischen Düngern (z. B. Holzasche) anwenden, da Aminosäuren in alkalischem Milieu ausfallen und ihre Aktivität verlieren können.


  • Bei der Kombination mit Spurenelementdüngern sollten bevorzugt aminosäurechelatierte oder EDTA-chelatierte Formen verwendet werden. Freie Metallionen können sonst mit Aminosäuren Komplexe bilden und ausfallen, was die Aufnahme behindert.

Zusammenfassung

Dank ihrer kleinmolekularen Struktur, hohen Aufnahmeeffizienz, gezielten Funktionalität und breiten Anwendbarkeit haben sich Aminosäuredünger zu einer hochwertigen Lösung für moderne Landwirtschaft entwickelt, die Effizienz und ökologische Nachhaltigkeit vereint.


Im Kern sind sie sowohl eine unverzichtbare „Nährstoffessenz“ für das Pflanzenwachstum als auch ein funktionales Werkzeug, das durch das Zusammenspiel stressresistenter, wachstumsfördernder und qualitätssteigernder Aminosäuren die zentralen Herausforderungen des Anbaus ganzheitlich adressiert.

Unterschiedliche Herstellungsverfahren und Formulierungen ermöglichen zudem den Einsatz in Ackerbau, geschütztem Anbau, ökologischem Landbau und hochwertigen Kulturen.


Wer das Prinzip „produktgerecht auswählen und fachgerecht anwenden“ beherrscht, kann nicht nur kräftiger wachsende Pflanzen und höhere Qualitäten erzielen, sondern auch die Bodenqualität verbessern und Ressourcenverluste reduzieren – und damit einen echten Mehrwert für eine nachhaltige, zukunftsfähige Landwirtschaft schaffen.



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